Informationen

Informationen über die Kolonie.

Gartenbegehung 2012

Vor zwei Wochen fand unsere diesjährige Gartenbegehung statt.

Es waren fast alle Pächter anwesend und so konnten wir die eine oder andere mangelnde kleingärtnerische Nutzung gleich vor Ort ansprechen.

Briefe mussten wir in diesem Jahr nur wenige verschicken.

Allerdings haben wir auch 2 Parzellen, wo wir über den Bezirksverband die Kündigung einleiten müssen…

Kleingartentage 2007

Am 30.6. und 1.7. hat der Bezirksverband erstmals die Schöneberger Kleingartentage abgehalten.

Am Samstag hat die Frauengruppe unseren Stand betreut und leckeren Kuchen und Kaffee verkauft.

Am Sonntag haben die Vorstände den Stand betreut und es wurden Sachen aus der Kolonie angeboten: Schwippbögen (Parzelle 36), Postkarten (Parzelle 17), Pflanzen (Parzelle 113), die Linedancer (Parzelle 146) und T-Shirts (Parzelle 18).

Wir haben unser Geschicklichkeitsspiel als Spielstand zur Verfügung gestellt.

Zahlreiche Kolonisten haben den Stand unterstützt.

Kabel kaputt, wie behindert man eine Reparatur

So im Herbst meldet sich Pächter A beim Stromwart, die Sicherung fliegt dauernd raus.

Der Stromwart sucht den Fehler, kann aber nichts feststellen. Es werden Sicherungen getauscht, Kabel aus den Wänden geholt, nichts hilft. Mal hält die Sicherung Tage, mal nur Stunden.

Nun wurde geforscht, wie kommt denn der Strom in die Laube. Der Verteilerkasten ist einen Weg weiter, also muss das Kabel durch andere Parzellen durchgehen. Leider gibt es keine Unterlagen mehr.

Der Nachbar meint das geht durch Garten C. Also mit Pächter von C gesprochen, nein hier läuft das Kabel nicht durch.

Bleibt nur Parzelle B übrig, die ist die einzige wo das Kabel lang kann.

Pächter B ist ungehalten, nein bei mir geht das Kabel nicht lang.

Also wird weiter gerätselt und gesucht. Dann die Entscheidung. Pächter A buddelt bei sich das Kabel aus und siehe da, es geht nach Parzelle B.

Inzwischen ist Frühjahr, wir suchen das Gespräch mit Pächter B. Der ist ungehalten, wieso hat Pächter A schon ein halbes Jahr keinen Strom und erst jetzt wird was getan.

Vorstand erklärt, na ja es wurde ja erstmal woanders geforscht, erst jetzt ist klar, dass das Kabel durch Parzelle B geht. Es wird der Vorschlag gemacht, das Kabel auszubuddeln und zu ersetzen.

Pächter B findet das garnicht toll, sollen doch seine Beete aufgegraben werden und nur weil sein Nachbar keinen Strom hat, im übrigen hat der ja auch so lange gewartet.

Trotzdem sagt Pächter B gnädigerweise zu, in seinem Garten aufbuddeln zu lassen, aber bitte am Rand der Parzelle, das ist ein Umweg von mehreren Metern, aber der Vorstand stimmt zu. Pächter B meint aber, er legt keinen Handschlag an, ist ja nicht sein Problem.

Nun sollen die Arbeiten beginnen, aber Pächter B hat seine Meinung geändert, es darf keiner in seine Parzelle. Nun folgt ein klärendes Gespräch mit dem Bezirksverband. Pächter B hat Aufgrabearbeiten in seinem Garten zu dulden.

Mehrere Termine schlagen nun fehl, der Stromwart ist überfordert und wir brauchen ja auch eine Firma zum Anschließen des Kabels.

Zwischenzeitlich wird auch wahrscheinlich, warum denn der Strom überhaupt ausfällt: Pächter B hat vor 2 Jahren eine Abwassersammelgrube eingebaut, genau dort, wo das Stromkabel durch seine Parzelle läuft. Da zählt man 2 und 2 zusammen und siehe da: da hat er beim Loch ausheben wohl das Kabel beschädigt. Die blöden Kabel haben die Eigenschaft nicht gleich auszufallen, langsam hat Wasser und Druck dem Kabel zugesetzt, so dass es eben manchmal einen Kurzen gibt.

Nun wird auch klar, warum das neue Kabel an einer anderen Stelle verlegt werden soll, Pächter B möchte nicht überführt werden.

Da Pächter B durch „Kolonie-Mitarbeiter“ nicht zur Mitarbeit zu überreden ist, gibt der Vorstand den Auftrag an die Stromfirma. Er macht deutlich: Grabt das alte Kabel aus, damit klar ist, wer nun schuld hat.

Leider schafft es Pächter B doch das neue Kabel anders legen zu lassen, so dass das defekte immernoch neben seiner Tonne getarnt liegen blieb.

Nach fast einem Jahr hat nun Parzelle A wieder Strom.

Dank der Verzögerungstaktik von Parzelle B hat das aber über €800 gekostet, die erstmal die Stromkasse ausgelegt hat.

Der Vorstand bittet nun Parzelle B doch den Schaden über ihre Haftpflichtversicherung begleichen zu lassen. Die Reaktion von Parzelle B ist nun ein wütendes Angebrülle des Vorstandes. Man sei ja schon 25 Jahre in der Kolonie und das wäre ja noch nie passiert. Im übrigen muss doch die Stromkasse den Schaden bezahlen, dafür sei sie ja dar. Frechheit!

Der Vorstand setzt eine nochmalige Frist mit Androhung einer Klage, daraufhin kommt ein Brief „unsere Versicherung hat uns überzeugt, zahlen zu dürfen, obwohl wir unschuldig sind“ und das Geld war auf unserem Konto.

Was lernen wir daraus:

– die Hilfsbereitschaft ist eine aussterbende Eigenschaft

– wenn man behindert, steigen die Kosten

– wenn man sich gegen die Gemeinschaft stellt kostets einen am Ende doch

– alle die bei der Versicherung sind, die gerne zahlt obwohl sie nicht schuld ist, sollten diese wechseln, weil die bald Pleite ist

Bambusentsorgung

Pächter A ruft beim Vorstand an. Er habe am Riemenschneiderweg einen Riesenhaufen Bambusabschnitt gesehen, der nicht in Laubsäcke eingepackt eine illegale (kriminelle) Müllentsorgung darstellt.

Er ist der frischen Spur des Bambus gefolgt, die ihn direkt vor Parzelle B in unserer Kolonie geführt hat. Dort waren noch etliche Stumpen geschnittener Bambusanpflanzungen sichtbar.

Pächter A bittet nun den Vorstand mal was zu tun. Der Vorstand ruft Pächter B (von Parzelle B natürlich) an und erzählt das Beobachtete dem Anfrufbeantworter mit der Bitte, den Bambus ordnungsgemäß zu entsorgen.

Am nächsten Tag hat Pächter B mit dem Anrufbeantworter des Vorstandes gesprochen: er war das nicht, seinen Bambus hat er ordentlich entsorgt.

Der Vorstand geht ja erstmal vom Unschuldsvermutung aus und hat sich mit der Antwort zufrieden gegeben und die Sache ruhen lassen.

Zwei Wochen später: Pächter C trifft zufällig den Vorstand beim spazieren. Oh Mann, Pächter B hat ihn als Verräter beschimpft. Es kann nur Pächter C gewesen sein, der ihn (Pächter B) beim Vorstand „verpetzt“ hat. Schließlich war Pächter C der einzige der gesehen hat wie Pächter B seinen Bambus illegal entsorgte. Pächter C wollte nun, dass der Vorstand klarstellt, das nicht er Pächter B bloßgestellt hätte.

Was lernen wir daraus:

– Man wird schamlos ins Gesicht gelogen (Pächter B)

– Es gibt noch welche die Verfehlungen melden (Pächter A)

– Es gibt viele, die wegsehen (Pächter C)

– und sogar noch dafür falsch beschuldigt werden (Pächter C)

Kleingärtner in der Presse

Wir Kleingärtner stehen ja immer wieder mal in der Presse.

Mal gut mal schlecht.

Hier ist eine Sammlung der Nachrichten.

Manche zeigen, das wir uns nicht zu sicher fühlen sollten, Spekulaten sehen uns immer wieder als lohnendes Objekt, schnell Geld zu verdienen….

https://www.welt.de/kultur/article109666184/Schrebergaerten-sind-die-Favelas-der-Mittelschicht.html

https://www.berlinerumschau.com/news.php?id=66261&title=Berliner+Kleing%E4rten+werden+zu+bedrohten+Paradiesen&storyid=1001351674944

https://duckhome.de/tb/archives/10384-Kampf-den-Datschen.html

https://www.heise.de/tp/artikel/39/39414/1.html

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/wohnungsnot-kleingaerten-in-grossstaedten-sollen-neubauten-weichen-a-924085.html 24.9.2013

Stromschaden 2005

Wahrscheinlich durch ein Abpumpfahrzeug wurde das Stromkabel an der Ecke Drosselweg/Kornblumenweg beschädigt, so dass es ausgetauscht werden musste.

Die Reparatur hat die Stromgemeinschaft €1100 gekostet!

Leider können wir bisher nicht den Verursacher finden.

Einbruchswelle 2012

Das Südgelände wurde wieder einmal von einer Einbruchswelle heimgesucht.

Diesmal wurden geziehlt die Kolonielauben aufgebrochen. Unsere wurde zwar nicht aufgebrochen, dafür aber mindestens vier Gärten in unserer Kolonie.

Blumenwiese

Hallo..

Haben Sie schon lange mit dem Gedanken gespielt eine Blumenwiese anzulegen?

Den Aufwand und die lange Wartezeit gescheut?

Außerdem wird der Rasen für die Kinder und zum entspannen benötigt.

Sie läßt der Gedanke daran aber doch nicht los. Und sie wollen auch etwas für die Falter, Insekten und Vögel tun. Wie wäre es dann mit einer Blumenwiese im Pflanzkübel? Dort sind die Bodenansprüche(mager) schnell geschaffen. Ein sonniger Platz ist auch bald gefunden, möglichst noch in Sichtnähe.

Diese kleine Miniblumenwiese wird nicht betreten, kann sich aussamen und anschließend mit der Gartenschere „gemäht“ werden. Sie bekommt auch keinen Dünger. Die vielen Insekten, Falter und Vögel die Ihre Miniwiese besuchen werden sie überraschen.

Wie heißt doch ein Sprichwort:

„Man kann auch mit kleinen Dingen Freude machen“!

Wenn Sie Spaß daran gefunden haben und noch Platz für ein oder zwei Kübel haben, können sie ja im nächsten Jahr verschiedene Mischungen ausprobieren.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei, wieder eine Nische für Nützlinge in Ihrem Garten geschaffen zu haben.

Blumenwiese 1

Hallo…
Was macht Ihre Blumenwiese? Sie wollten doch eine anlegen? Haben Sie sich dazu durchgerungen? Nein! Oder meinen Vorschlag mit einem Blumenkübel erst einmal versucht? Wurde Ihr Angebot von den Wildbienen und Faltern angenommen? Wiesenblumen sind wichtige Trachtpflanzen für diese Tiere. An dieser Stelle steht natürlich der Löwenzahn, Sie rümpfen die Nase! Löwenzahn ist für Sie Unkraut, das nicht in den Garten gehört. Das mag aus Ihrer Sicht vielleicht akzeptabel sein. Aber die Wildbienen sind auf ihn im zeitigen Frühjahr angewiesen genauso wie die Gänseblümchen in ihrem Rasen. Vielleicht hilft Ihnen ein Tipp von mir, wie ich es in unserem Garten mache: Sobald die Blüte vorbei ist, entferne ich die sich entwickelnden „Pusteblumen“, bevor sie ihre Fallschirme dem Wind anvertrauen und sich im ganzen Garten und auch beim Nachbarn breitmachen. Wenn es zu viele werden oder wenn sie an ungünstiger Stelle stehen, steche ich einige aus, es bleiben dann immer noch genug als Futterquelle stehen. Das kann ja in einer stillen Stelle im Garten sein. Sein Pollen versorgt 72 Wildbienenarten mit Nahrung und das ist immens wichtig.
Wildbienen brauchen wir als Obstbestäuber, gerade bei kühlem und unbeständigem Wetter. Unsere Hummeln gehören auch in die Gruppe der Wildbienen. Haben Sie das gewußt? Falls Sie lieber Stauden im Kübel haben möchten, auch da gibt es „Hitlisten“ bei den Wildbienen, z.B. die Wiesenflockenblume, davon ernähren sich 39 Arten, der Wiesensalbei versorgt 24, der Natternkopf mit seinen herrlichen blauen Blüten 37 und das orange-gelbe Habichtskraut 32. Aber auch die wilde Möhre und Glockenblumen sind für bis rund 20 Arten reiche Futterquellen. Auch so ein kleiner „wilder Garten“ kann Blickpunkt und Blickfang sein, besonders aus der Sicht der Wildbienen. Sie danken es Ihnen mit einer reichen Obsternte.
Wie ? Sie kaufen Ihr Obst lieber im Supermarkt! Aha! Sie nehmen lieber die tollen, großen und schönen Äpfel, die bis zu 17 mal gespritzt werden, ehe sie in den Handel kommen. Auch alle anderen Obst- und Gemüsesorten sind reinste Chemiedepots. Aber, ja, die halten sich ja auch länger als das Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Fragen Sie sich nicht manchmal warum? Im eigenen Garten lehnen sie Chemie jeglicher Art ab, davon gehe ich mal aus, das ist auch gut so, für Ihre und unsere Gesundheit. Aber warum kaufen Sie viel Chemie mit wenig Obst für teueres Geld im Supermarkt? Sind Sie aktienmäßig an der Chemieindustrie beteiligt? Nein! Warum tun Sie sich das an? Sie sind nicht zu überzeugen? Nun, dann sollte Sie Ihren Garten verkaufen und anderen Platz machen, die sich gesund ernähren wollen. Mit Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten, das Sie frischer nicht kaufen können.
Denken Sie mal darüber nach, bis zum nächsten mal
Frisch, ja, aber bei unseren Bodenbelastungen und der Luftverschmutzung, heute nicht mehr unbedingt zu unterschreiben !?!?!

Federsack

Hallo Gartenfreunde, einen Moment bitte!

Haben Sie schon einen Federsack für die Vögel zum Nestbau im Garten auf gehangen? N e i n ! Sie kennen so etwas nicht? Da sind die Vögel in Ihrem Garten aber traurig und arm dran. Es ist ganz einfach: Man nimmt einen ausgedienten Zwiebelsack und füllt ihn entweder mit alten Bettfedern, ungefärbten Wollfäden, Moos und ausgekämmten Hundehaare und hängt ihn vor Regen geschützt, für die Vögel sichtbar auf. Dieses Angebot findet viele Interessenten und Abnehmer. Auch das ist wieder eine Möglichkeit etwas für die Nützlinge in unseren Gärten zu tun.

Und noch eine große Bitte: Lassen Sie das Füttern im Frühjahr sein.

Ganz besonders mit Nüssen.

Die Jungvögel brauchen Weichfutter (Raupen, Blattläuse usw.) sie ersticken entweder an den harten Nüssen, oder sie verdursten elendig. Da Nüsse keine Feuchtigkeit enthalten, wie die natürliche Nahrung. Die Altvögel können das nicht unterscheiden, aber Sie als verantwortungsbewußter Kleingärtner.

Die kleinen „Federbälle“ werden es Ihnen danken.