Thomas Ball

Wasserablesen 2011

Viele Gartenfreunde haben die Zählerstände schon vorher abgegeben.

Leider haben wir wieder eine Handvoll „der üblichen Verdächtigen“, die den Zählerstand nicht bekannt gemacht haben oder am Samstag nicht im Garten waren.

Wir haben auch wieder einen Fall, wo wohl 300 m³ verbraucht wurden. Bitte achtet auf Euren Verbrauch, es kann immer sein, dass eine Leitung undicht ist.

Infozettel

Hier sind die alte Infozettel zu Eurer Information:

04/04 05/04 06/04 07/04 08/04 09/04
03/05 04/05 05/05 06/05 07/05 08/05
11/05 02/06 04/06 05/06 06/06  
08/06 09/06 10/06 03/07 04/07 05/07
06/07 07/07 08/07 09/07 10/07 11/07
03/08 04/08 05/08 06/08 07/08 08/08
03/09 04/09 05/09 06/09 07/09 08/09
09/09 10/09 11/09 04/10 05/10 06/10
07/10 08/10 11/10 04/11 05/11 06/11
07/11 08/11 09/11 10/11    
04/12 05/12 06/12 07/12 08/12 09/12
10/12 11/12 04/13 05/13 06/13 07/13
08/13 10/13 09/15 04/16 06/16 09/16
04/17 05/17 07/17 09/17 04/18 05/18
      09/18    

Es sind die gleichen Informationen, die wir monatlich in die Infokästen in der Kolonie aushängen.

Apfelunterlagen

Apfelunterlagen Stand: 01.11.2011
Schwach wachsende Unterlagen:
Bis 2,00 m hoch werdend (very small):
´P 22´
´M 27´ – Sehr schwach wachsend (ca. 30 % schwächer als ´M 9`, benötigt Pfahl, anspruchsvoll an Boden, fördert Fruchtbarkeit für starke Sorten.
Nicht für den Kleingarten zu empfehlen.
´G 65´
Bis 2,50 m hoch werdend (small):
´M 9´ – Schwach wachsend, Standardunterlage für kleinkronige Bäume (Spindel, Busch, Spalier), benötigt Pfahl, anfällig für Feuerbrand und Wühlmäuse, frostempfindlich, anspruchsvoll an Boden, Ertrag früh mit guter Qualität.
ÉMLA 9´ – Resistent gegen Phytopthora cactorum.
´CG 41´ – Wächst leicht stärker als ´M 9´, sehr gut resistent gegen Feuerbrand, tolerant gegen Nachbaukrankheiten, bringt höhere Erträge.
´Bud. 9´ – Gezüchtet in Budagovsky (´M 9´ x Malus niedzwetskyana ´Red Standard´), tolerant gegen Feuerbrand.
´G 16´ – Gute Alternative zu ´M 9
´Mark`
Bis 3,00 m hoch werdend (medium):
´M 26´ – Nicht standfest (Pfahl), anfällig für Kragenfäule und Wühlmäuse, hochanfällig für Feuerbrand, auch für schlechtere Böden geeignet, Unterlage für schwach wachsende Sorten.
´CG 11´ – (´M 26´x ´Robusta 5´), wächst ähnlich stark wie ´M 26´, mit mittlerer bis guter Resistenz gegen Feuerbrand, tolerant gegen Nachbaukrankheiten.
´P 22´ – (´´M 9´ x Antanowka), Unterlage für kleine Bäume.
´G 202´
´G 30´
´MM 102´
´MM 111 / ´G 11`
Bis 4,00 m hoch werdend (larg):
´MM 104´
´M 105´ – Unterlage für Ballerina-Säulenäpfel, winterhart, auf normalen Boden wachsend.
´M 2´
´M 7´ – Benötigt Pfahl, relativ resistent gegen Kragenfäule und Feuerbrand, tolerant gegen zu trockenen und zu feuchte Böden, gute Fruchtqualität.
´MM 106´ – Bedingt standfest, benötigt Pfahl, ähnlich wie ´M 7´und ´M 27´, aber blutlausresistent, aber sehr anfällig für Kragenfäule, nicht für schwere Böden geeignet, verträgt keine Sommertrockenheit, Ertrag früh und regelmäßig, gute Fruchtqualität.
´M 4´ – Für Buschbäume, nicht genügend standfest, sehr empfindlich gegen Nässe und Trockenheit, Ertrag nach 6 bis 8 Jahren, Früchte färben schlecht aus.
´M 116´
Stark wachsende Unterlagen:
Bis 5,00 m hoch werdend (very larg):
Á 2´ – Stark wachsende schwedische Selektion, sehr frosthart, verträgt keine Staunässe, für Halb- und Hochstämme sehr empfehlenswert, Ertrag höher und etwas früher als bei Sämlingsunterlagen, bessere Fruchtqualität.
´MM 111´ – Standfest, relativ resistent gegen Feuerbrand, wenig anfällig für Kragenfäule und Blutlaus, sehr frosthart, relativ trockenheitstolerant, Ertrag mittelfrüh und hoch, aber unregelmäßig.
´M 109´ – Bis 5,00 m hoch werdend,
´M 11´ – Bis 5,75 m hoch werdend, für Halbstämme geeignet, widerstandsfähig gegen Frost, anfällig für Wurzelkropf, später Ertrag (nach 10 Jahren), Früchte reifen schlecht aus.
´M25´ – (Northen Spy x ´M 2´), geeignet für Halb- und Hochstämme, standfest, widerstandsfähig gegen Kragenfäule, anfällig für Blutlaus.
´Bud 118´ – Kälteresistent.
Sämlingsunterlage – Bis 6,00 m hoch werdend, meistens Bitterfelder Sämling´´ oder Grahams´, 3 x höher als ´M 27´, sehr standfest, geeignet für Halb- und Hochstämme, Bäume können sehr alt werden, von Natur aus virusfrei.
Bemerkungen:
M-Unterlagen sind generell anfällig für Feuerbrand. Einzig die Unterlage ´M 7´scheint feuerbrandtolerant zu sein.
Budakovsky-Unterlagen vom russischen Forschungsinstitut Michurin
´M 9´aus ´Gelben Metzeler Paradies´entstanden.
Quellen:
Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Fürstenfeldbruck e.V.
Obst- und Gartenbauverein Offenthal
Landesverband Bayerischer Kleingärtner e.V., Merckblatt 22
Ökolandbau.de
Lebensressort Steiermark
BDG e.V.
Geneva-Serie von der Cornell-Universität in Geneva, New York.
East Malling Research Station (Dr. Wellington / Hatton)
Scottish Crop Research Institute (SCRI)

Die Daten wurden von Gartenfreund Peter Carstens freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Erdbeersorten

Erdbeeeren – geeignete Sorten für Berlin (Stand 2011.11.10)

Frühe Sorten:
„Daroyal“ („Elsanta“ x „Parker“)Gezüchtet in Frankreich
Besonders widerstandsfähig gegen die Welkekrankheit (Verticillium). Leicht anfällig
gegen Rhizomfäule und Fruchtfäule.
Mittelgroße hellrote Früchte. Lange Blütenstände, die spätfrostgefährdet sind. Sehr früh
blühend. In Bezug auf Reifezeit, Geschmack, Fruchtgröße und der Gesundheit der
Frühsorte „Honeoye“ deutlich überlegen.
„Honeoye“ („Tomalla“ x „Induka“) Gezüchtet 1979 in USA
Anfällig für Wurzel- und Welkekrankheiten. Nicht anfällig für Mehltau, Rot- und Weiß-
Flecken-Krankheit. Wenig anfällig für Fruchtfäule (Marktsorte in Schweden).
Dunkelrote glänzende Früchte. Guter, etwas säuerlicher Geschmack. Hohe Erträge.
Starker Wuchs. Viele Ranken früh bildend (Für die Vergrößerung des Bestandes
positiv).
„Primera“ Gute Krankheitsresistens. Auf allen Böden. Hellrote, süße, feste Früchte, sehr
aromatisch. Sehr frühe Reifezeit. Gute Krankheitsresistenz. Wächst auf allen Böden.
„Rumba“ („Zumba“) Gezüchtet in den Niederlanden.
Hitzetolerant. Wenig empfindlich gegen Fruchtfäule. Wenig frostanfällig. Braucht zur
Bildung der Blütenanlagen kühle bis kalte Perioden im Winter.
Mittelrote Früchte mit durchgefärbtem Fruchtfleisch.
Könnte „Honeoye“ ersetzen. Sorte erst 2012 zu bekommen sein.
Mittlere Sorten:
„Dania“ Gezüchtet 1982 in Dänemark.resistent gegen Fruchtfäule. Empfindlich für Wurzel- und
Rhizomkrankheiten.
„Elsanta“ („Gorella“ x „Hollyday“) Gezüchtet 1975 in den Niederlanden.
Anfällig für Wurzel- und Welkekrankheiten. Empfindlich für Winterfrost (Kahlfrost).
Nicht anfällig für Mehltau und Rot-Weiß-Flecken-Krankheit.
Hellrote Früchte. Guter bis sehr guter Geschmack. Hoher bis sehr hoher Ertrag
(Marktsorte in Deutschland und England).
„Eros“ („Elsanta“ x „Hollyday“) Gezüchtet 1985 in England (East Malling).
Wenig anfällig für Wurzel- und Rhizomkrankheiten sowie Fruchtfäule. Anfällig für
Welkekrankheit.
Mittelrote glänzende und sehr große Früchte.
„Fraroma“ Gezüchtet in Dresden/Pillnitz.
Resistent gegen Fruchtfäule, Mehltau, Wurzelpilze und Welkekrankheit.
Robustes Blattwerk. Mittelgroße süße Früchte. Sehr aromatisch.
Für Hausgärten empfohlen.
„Hummi-Bella“ sehr widerstandsfähig. Starke Fruchtstiele.
„Junita“ Resistent gegen Mehltau und Weißfleckenkrankheit. Wenig anfällig gegen Fruchtfäule.
Starker Pflanzenwuchs. Kräftiges Laub.
Früchte sehr süß und aromatisch. Hoher Ertrag.
„Kent“ Gezüchtet 1981 in Kanada
Kein Mehltau und Rot-Weiß-Fleckenkrankheit. Sehr wenig anfällig gegen Fruchtfäule
Und Wurzelfäule.
Braucht zur Bildung von Blütenanlagen kühle bis kalte Perioden im Winter. Späte Blüte.
Hoher Ertrag. Sehr aromatische Früchte. Keine besonderen Bodenansprüche.
Für Hausgärten empfohlen.
„Malling Pegasus“ Gezüchtet 1990 in England (East Malling).
Keine Blattkrankheiten. Sehr gesunde und robuste Sorte. Weitgehend resistent gegen
Verticillium-Welke. Braucht Bestäubersorte. Für Hausgärten empfohlen.
Späte Sorten:
„Florence“ resistent gegen Mehltau, Welkekrankheit und Rhizomfäule (Marktsorte in Schweden).
Ranken spät bildend. Für Hausgärten empfohlen.
„Malvinia“ („Sofie“ x „Klon“) Gezüchtet 1998 in Weihenstephan.Sehr winterhart und sehr
widerstandsfähig gegen Welkekrankheit, wenig fruchtfäuleempfindlich, kaum anfällig
für Mehltau.
Große feste und mittelrote Früchte mit ausgeprägtem Aroma. Reife 22 Tage nach
„Elsanta“ und 12 Tage nach „Florence“.
„Symphonie“ („Rhapsody“ x „Hollyday“) Schottische Züchtung (SCRI). Resistent gegen rote
Wurzelfäule (Phytophtora fragaria). Sehr tolerant gegen Mehltau.
Große bis mittelgroße Früchte. Starker Wuchs. Gut geeignet für kühle Regionen.
Sorten mit mehreren Ernteschüben:
„Mara del Bois“ Erntezeit Juni bis Oktober. Früchte mit Walderdbeerenaroma.
„Ostara“ Robustes Wachstum. Erntezeit Juli bis Oktober. Mittelgroße Früchte aromatisch und
süß. Ziemlich resistent gegen Pilzinfektionen.
Sehr gute Winterhärte.
Krankheitserreger
Gromia-Fruchtfäule = Gromia fruticola
Fruchtfäule (Gråmögel) = Botrytis cinerea
Welkekrankheit (Vissnesjuka) = Verticillium alboatrum und Verticillium dahliae
Mehltau (Mjöldagg) = Sphaerotheca maculans
Weiß- und Rotfleckenkrankheit = Mycosphaerella fragariae + Diplocarpon earliana
Lederfäule / Rhizomfäule (Kronröta) = Phytopthora cactorum
Rote Wurzelfäule (Rödröta) = Phytopthora fragaria
Pilzbekämpfungsmittel
Lt. Angebot der Firma Treppens Gartenbedarf in Zehlendorf:
Gegen unter anderen Mehltauilze und Welkekrankheiten (Phytophthoraarten):
Celaflor Spezial-Pilzfrei Aliette. Packung 10,45 €
Gegen Grauschimmel:
Bayer Garten Obst-Pilzfrei Teldor. Packung 12,95 €
Quellen:
Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft, Fachbereich Gartenbau und Landespflege Dresden Pillnitz.
WIKIPEDIA – Gartenerdbeeren.
Naturhistoriska riksmuseet: Den virtuella floran: Jordgubbe (1997)
Sveriges Lantbruksuniversitet. Uppsala: Jordgubbssorter för svenska förhållanden (1996)
Ewerman: Svenska jordgubbar till midsommer (2004)
Dagens Nyheter: Hållbarhet går före smak för jordgubbsodlarna (2008)
Die Daten wurden von Gartenfreund Peter Carstens freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Kolonieüberdachung

Nach einigen Jahren des hin- und her Überlegens haben wir endlich die Kolonieüberdachung gebaut.

Wir haben auf eine gute Lichtdurchflutung und damit die möglichst geringe Beeinträchtigung der Nachbarn geachtet.

Hier nun die Entstehung von Januar bis März 2011:

Angefangen hat es mit ein paar Hülsen in kaltem Boden…

Dann standen schon ein paar wackelige Balken in den Hülsen, neugierig auf das was da kommt.

Aber zunächst noch wurden die Balken voller Elan mit einem Schutzanstrich versorgt, soll ja ne Weile halten.

Und Vermessen und Gesägt musste auch noch werden

Und schwupps, das Ständerwerk ist fertig.

Fast fertig, nur die Anschlußbalken fehlen noch, mal sehen ob’s passt obwohl die Anschlüsse schief gesägt wurden.

Tun die wieder so, als wenn die Arbeit Spaß macht…

Hier wird den letzten von 860 Schrauben eine Heimat auf unserem Dach gegeben.

Schon fertig, hier der Eindruck von der Riesenfläche, unter der wir nun im Trockenen sitzen dürfen.

Kontaktinformationen

So bekommen Sie Kontakt zu uns

Telefon

0172 32 33 123 (Thomas M. Ball)

Postadresse

Kolonie Sonnenbad e.V.
(c/o Thomas M. Ball)
Düppelstr. 33
D-12163 Berlin

E-Mail

Allgemeine Information: info@kolonie-sonnenbad.de

Vorstand

Die Kleingartenkolonie Sonnenbad e.V. wird durch den Vorstand vertreten.

Dieser besteht aus dem geschäftsführenden, sowie dem erweiterten Vorstand.

Informationen über den aktuellen Vorstand finden Sie hier.

Die Freizeit ist grün!

Immer mehr Menschen suchen Entspannung und finden Erfüllung im eigenen Garten, auch Bewohner von Mietshäusern. Schließlich erlebt der gute alte Schrebergarten seit Jahren eine neue Blüte.

Einen Kleingarten zu pachten ist einfacher, als mancher denkt!

Gärtner in spe sollten sie sich folgende Fragen stellen:

1. Habe ich Lust, im Garten zu arbeiten?
2. Habe ich Freude an der Natur, will ich eigene Erträge aus dem Garten?
3. Werde ich ein Drittel der Gesamtfläche des Gartens kleingärtnerisch nutzen?
4. Reicht meine Freizeit für die Anforderungen, die der Garten stellt?
5. Werden mein Partner, meine Kinder gerne mitmachen?
6. Kann ich mich in einen Verein integrieren und dessen Regeln befolgen?
7. Bin ich bereit aktiv am Vereinsleben teilzunehmen?

Alle Fragen mit Ja beantwortet?
Dann kann der Kleingarten die richtige Wahl sein.

Für die Besichtigung einer Parzelle ist der Erhalt eines Besichtigungsscheins notwendig.
Dazu muss man sich in die Bewerberliste beim Bezirksverband eintragen.
Da es sehr viele Bewerber gibt, gibt es zur Zeit eine Wartezeit von 3 Jahren (2 Jahre bei Eintragungen vor 2017).
Vor Ablauf der Wartezeit erhält man noch keinen Besichtigungsschein. Nach Ablauf der Zeit kann man dann aber wieder zum Bezirksverband und sich einen Schein holen.

Zum genauen Ablauf schauen Sie bitte auf die Homepage des Bezirksverbandes

Wichtig: es gibt erhebliche Unterschiede zwischen einem Hausgarten hinter dem Eigenheim und einem Kleingarten. Hier wie da können Sie ihre eigenen Gestaltungsvorstellungen verwirklichen. Während jedoch im Hausgarten nur Ihr eigener Geschmack Grenzen setzt, gibt es in Kleingärtnervereinen viele Regeln aus dem Bundeskleingartengesetz. Wer einen Garten pachten will, muss Vereinsmitglied werden. Pflanzen, die Laube und das, was man zur Gartenarbeit benötigt, werden in der Regel gegen eine Pauschale vom Vorpächter übernommen.

Neues zum WLAN

Wir haben nun fünf Antennen in Betrieb, die den meisten Teil der Kolonie mit WLAN abdecken sollten.

Die neueste Antenne steht im nassen Dreieck, so daß nun auch Pächter aus Parzellen 170-210 Empfang haben sollten.

Anträge für den Zugang können zu den Vorstandssprechstunden beantragt werden.