Informationen

Informationen über die Kolonie.

ehemaliger Gerätewart

Leider ist unser langjähriger Gerätewart, Dieter Büngel, in 2009 nach langer Krankheit verstorben.

Koloniegarten 2008

Am 24.5.2008 haben wir unseren Koloniegarten auf Vordermann gebracht.

Über 15 Helfer haben in mehrere Trupps verschiedene Aufgaben gelöst:

Bau eines neuen Zaun zum Nachbarn

Wir haben den Schuppen für die Biergarnituren wieder in Stand gesetzt, nachdem Wasser die Bohlen verrotten hat lassen.

Damit die Damen während unserer Feier ungestört die Toilette benutzen können, haben wir ein Pinkelbecken installiert.

Hier sieht man schon den fleißigen Handwerker beim Maßnehmen!

Nun fehlt noch ein Dach und eine Wand und eine Tür und dann kann komfortabel gepinkelt werden.

Und dann haben wir noch die Steine vor der Laube neu verlegt, da da schon eine gefährliche Kuhle entstanden ist.

Die größte Baustelle ist aber in der Küche, die komplett herausgerissen wurde und durch eine neue ersetzt wird.

Diese verfügt über viel mehr Platz und einen angenehmeren Aufbau, so dass der Platz optimal ausgenutzt wird.

Am Freitag wurde schon die Bepflanzung vor der Laube entfernt.

Hier ein paar Helfer: (sorry, von den Fehlenden gibt es keine Bilder)

Kontaktinformationen

So bekommen Sie Kontakt zu uns

Telefon

0172 32 33 123 (Thomas M. Ball)

Postadresse

Kolonie Sonnenbad e.V.
(c/o Thomas M. Ball)
Düppelstr. 33
D-12163 Berlin

E-Mail

Allgemeine Information: info@kolonie-sonnenbad.de

Vorstand

Die Kleingartenkolonie Sonnenbad e.V. wird durch den Vorstand vertreten.

Dieser besteht aus dem geschäftsführenden, sowie dem erweiterten Vorstand.

Informationen über den aktuellen Vorstand finden Sie hier.

Studentenbesichtigung

Im Sommer 2010 haben uns Studenten von der Uni Potsdam besucht und eine Exkursion in unserer Kolonie gemacht.

Hier ist der Bericht der Leiterin der Gruppe:

Lieber Herr Ball,
am Wochenende bin ich durch die Kolonie gelaufen und musste an unseren
tolle Exkursion denken und daran, dass ich mich ja noch garnicht bei
Ihnen gemeldet habe. Ich hatte viel um die Ohren aber jetzt hole ich
das nach.

Während der Exkursion in der Kolonie kamen wir mit vielen lieben
Laubenpiepern ins Gespräch, obwohl es ja sehr heiß war an dem Tag –
ich glaube es waren 36 oder 37 Grad! Den ersten Kontakt konnten die
Studenten im bunker in der Mittagspause aufnehmen und dank der
Namensschilder, die jeder getragen hat, genierten sich die Gäste im
Bunker auch nicht und sprachen uns an. Eine große Studentengruppe ist
ja bestimmt nicht allzu häufig in der Kolonie =) Danach sind alle in
kleinen Gruppen ausgeschwärmt und sollten mit dem ein oder anderen ins
Gespräch kommen. Und die „Sonnenbadler“ waren supernett, einige luden
die Studenten sogar zu sich ein und erlaubten somit einen Blick hinter
den Gartenzaun. Eine andere Gruppe kam mit einem großen Kohlrabi
zurück -der war natürlich nicht einfach so mitgenommen, sondern von
einem älteren Päarchen geschenkt worden )
Am Ende des Tages waren wir zwar ganz schön kaputt, aber alle waren
sich einig, dass das Bild, was sie vorher von einer Gartenkolonie
hatten nun sehr verändert sei und einige würden sich unter Umständen
auch einmal als Kleingärtner sehen – das ist doch ein tolles Ergebnis
für den Besuch! – Zu Beginn des Tages haben wir eine Art Ideenprofil
gemacht und ich werde es mal im Anhang mitschicken (Jeder sollte zu
angeben, was er erwartet, denkt oder urteilt in Bezug auf den
Kleingarten).

Also ich danke Ihnen noch einmal im Namen der gesamten Gruppe für die
Freundlichkeit und Hilfe bei der Verwirklichung der Exkursion!
Ihnen eine schöne Woche. Liebe Grüße, Lara

Berliner Kurier

Textarchiv Berliner Kurier

Datum: 18.10.1996
Ressort:
Autor:
Seite: 6

Kommissar Zufall schlug zu

BERLIN – Während eines Spaziergangs stieß der Polizei-Angestellte Helmut B. (39) auf den langgesuchten Einbrecher Horst K. (45) Der Dieb bekam Haftbefehl, B. ein Dankschreiben von seinem Arbeitgeber. „Ich traf den Einbrecher in der Schöneberger Kolonie ,Sonnenbad“, erzählt Helmut B., der dort eine Laube hat. „Ich wollte nach dem Rechten sehen. Bei anderen Laubenpiepern wurde die letzten Wochen eingebrochen.“ Auf einem Weg traf er auf Helmut B.. , erkannte sofort das unrasierte, hagere Gesicht mit den langen struwweligen dunklen Haaren wieder: Auf Fahndungsfotos hatte er es schon mal gesehen. B. ist nämlich Fingerabdruck-Spezialist beim Kripo-Erkennungsdienst. Auf das Konto des Diebes gehen 50 Einbrüche (Schaden: 50 000 Mark).


Wer ist Helmut B.?

Sitzt Horst K. noch im Knast?

Oder hat Horst K. noch seine Laube bei uns?

Kinder von Nebenan

Diese Geschichte hat uns ein Pächter zur Verfügung gestellt:

Hier eine Geschichte über Nachbarschaftsbeziehungen

Es ist Frühjahr 2003 und ich beginne meine erste volle Gartensaison. Leider ist die Vorfreude etwas getrübt, im gegenüberliegenden Nachbargarten ist „die Hölle los“. Die türkischen Nachbarn scheinen alle Kinder dieser Welt zum fröhlichen Spiel eingeladen zu haben. Und das nicht nur ausnahmsweise, fünf bis 10 Kinder zählte ich oft. In Ruhe ein Buch zu lesen konnte ich mir abschminken, war ganz verzweifelt.

Seufzend machte ich mich daran, meine schicke neue Schubkarre vor dem Hintergrund meines prächtig gelb blühenden Goldregens zu fotografieren. Das bekamen die Kinder mit und wollten auch fotografiert werden. Na, wenn die Eltern nichts dagegen haben? Hatten sie nicht, setzte ich also drei von den Kleineren in die Schubkarre und machte ein paar Bilder.
Nach vierzehn Tagen fragten sie mich, was machen die Fotos? War mir aber peinlich, dachte, sie hätten das schon vergessen. Knipste also in einer neuerlichen Aktion den Film zu Ende. Nach einer weiteren Woche konnte ich dann die Ergebnisse präsentieren und alle freuten sich. Dachte, das sind ja ganz nette Leute, mussten sie auch von mir gedacht haben, denn in den nächsten Wochen kam ich überhaupt nicht mehr dazu meinen Grill anzuwerfen….wurde bestens verpflegt von der türkisch-arabischen Großfamilie. Und die Kinder wurden auch etwas leiser und es störte auch nicht mehr so. Habe sie ja ein wenig kennen gelernt und fand sie ganz nett. Unter diesen positiven Umständen empfand ich den Lärm auch nicht mehr als nervend. So sollte es sein, miteinander reden löst die meisten Probleme.