für Kolonisten

Allgemeine Informationen für unsere Kolonisten

Hornissen

Hier einige Informationen zu Hornissen vom NABU:

Die typische rote Körperfarbe in Kombination mit dem gelbschwarzen Hinterende (Abdomen) ist typisch für die Europäische Hornisse. Die Europäische Hornisse ist sehr wertvoll für das Ökosystem, da sie sich von kleineren Insekten ernährt und somit eine aktive Bestandsregulierungen von Insektenarten betreibt, die teilweise bei Massenauftreten schädlich für unsere Pflanzenwelt sind, welche wiederum elementar wichtig als Sauerstoffproduzent und CO2-Speicher für uns Menschen sind. Ohne Prädatoren wie die Europäische Hornisse würde also die Stabilität unseres Ökosystems zugrunde gehen. Hornissen nisten gerne in nicht genutzten Vogelnistkästen, weswegen eine Anbringung dieser für die Umwelt umso wichtiger ist.

Nun zu der wichtigen Frage, wen Sie kontaktieren können in Ihrem Falle:

Wenn man das Nest eines Hornissenvolks im Garten oder im Haus hat und entfernen möchte, sollte man am besten die Untere Naturschutzbehörde des jeweiligen Stadtkreises informieren. Denn Nester von Hornissen/Wespen sollte man und darf man aufgrund des Schutzes der Art und der Eigengefahr nicht selbst beseitigen. Ohne einen triftigen Grund darf man also kein Hornissennest entfernen, da sonst ein Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz nach § 39 bzw. §44a vorliegt. Man darf das Nest also nicht einfach so ohne Genehmigung entfernen. Solange das Nest noch bewohnt ist, darf dieses nicht entfernt werden. Meistens haben die Untere Naturschutzbehörde Kontakte bzw. eigene Stellen, die sich genau mit so welchen Entfernungen beschäftigen. Das ist daher die beste Anlaufstelle, um ein Nest entfernen zu lassen. Sie könnten auch mal bei einer lokalen Nabu-Gruppe nachfragen, ob diese Sie unterstützen können. Manchmal haben diese auch in den eigenen Reihe Leute, die Nester professionell entfernen können. Allerdings hängt das immer von den Leuten ab und was für Kapazitäten diese haben, da die NABU-Gruppen überwiegend ehrenamtlich betrieben werden. Nehmen Sie also gerne doch mal Kontakt auf. Die Kontaktdaten finden Sie unter: www.nabu.de/gruppen

In Ihrem Fall haben Sie aber Glück, da in Berlin die Situation ein wenig klarer ist: Für ein konkretes Hornissennest in Berlin-Schöneberg können wir Ihnen den Hymenopterendienst des NABU Berlin empfehlen. Der Hymenopterendienst ist auf die Beratung zu Hornissen, Wespen, Hummeln und anderen Hautflüglern spezialisiert und kann auch bei konkreten Nestvorkommen beraten bzw. bei Bedarf die weitere Vorgehensweise begleiten. Melden Sie sich also mal dort: NABU Berlin – Hymenopterendienst; E-Mail: kontakt@hymenopterendienst.de

Für eine Anfrage bzw. Nestmeldung können Sie am besten gleich Fotos des Nestes und – sofern möglich – Angaben zum genauen Standort, zur Höhe und zur Situation vor Ort mitschicken. Der Hymenopterendienst bearbeitet regelmäßig solche Anfragen; allein im Jahr 2023 wurden dort beispielsweise mehrere hundert Anfragen zu Hornissen bearbeitet und zahlreiche Hornissenvölker fachgerecht umgesiedelt.

Jetzt bald sterben sowieso (außer den Königinnen, die nicht im Nest verbleiben) alle Hornissen/Wespen, weswegen man das Problem gut über den Winter lösen kann.

Dass die Europäische Hornisse bei Ihnen vorkommt und sogar nistet, spricht für die Natürlichkeit Ihres Gartens und der Umgebung. Wir freuen uns sehr, dass die Art bei Ihnen ein zu Hause findet. Gärten und Balkone sind vor allem in größeren Städten, wo fast alles betoniert und bebaut ist, als Zufluchtsorte für sämtliche Tierarten elementar wichtig. Es freut uns sehr, dass Sie offensichtlich respektvoll und ruhig mit der Hornissenbeobachtung umgegangen sind. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle bei Ihnen herzlich bedanken! So welche Menschen wie Sie braucht der Natur- und Artenschutz. Machen Sie weiter so! Die meisten Menschen töten Insekten einfach aus Angst, obwohl die Tiergruppe so wichtig für unser Ökosystem ist und dies auch gesetzlich verboten ist. Wir verstehen vollkommen, dass die Insekten auch als störend empfunden werden können und freuen uns umso mehr, dass Sie eine naturschutzfachliche Lösung für Ihr Problem suchen und uns kontaktiert haben. Schreiben Sie uns gerne immer bei weiteren Fragen. Wir unterstützen Sie immer gerne.

Wenn Sie noch ein wenig mehr über die Europäische Hornisse erfahren möchten, schauen Sie gerne beim NABU-Artenportrait der Art vorbei: Sanfter Riese: die Europäische Hornisse im Porträt – NABU Berlin

Zur Unterscheidung der Asiatischen und der heimischen Hornissenart, der Europäischen Hornisse (Vespa crabro), finden Sie hier einen spannenden NABU-Artikel. Die beiden Arten lassen sich durch deren Färbung unterscheiden. Die Asiatische Hornisse besitzt einen schwarz gefärbten Hinterleib- und Brustbereich, nur das Körperende hat eine gelbe Farbe: Europäische und Asiatische Hornisse – NABU Baden-Württemberg

Informationen und Hinweise zur Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) finden Sie auf der NABU-Webseite, unter:

Die Asiatische Hornisse in Deutschland – NABU

Vielleicht wollen Sie Ihren Garten noch ein wenig schmetterlingsfreundlicher und naturnaher machen, als er jetzt schon offensichtlich gerade ist. Wenn ja, kann ich Ihnen hierzu folgende Schmetterlingsbroschüre zum Schutz der Artengruppe empfehlen: 200107-schmetterlingsbroschuere-nabu-nrw.pdf

Zu naturnahen Gärten kann ich Ihnen auch folgende Broschüre empfehlen, falls Sie Interesse haben: NABU aktiv: „Gartenlust – Für mehr Natur im Garten“ | NABU-Shop

Wenn Sie Ihren Garten noch ein wenig wildbienenfreundlicher machen, schauen Sie gerne mal bei folgenden Artikeln vorbei: Tipps für wirksame Wildbienen-Nisthilfen – NABU

Nisthilfen für Wildbienen – NABU Mecklenburg-Vorpommern

Somit schaffen Sie vielen Wildbienen- und anderen Insektenarten eine Futterquelle, welche heutzutage leider immer rarer werden. Wir danken Ihnen also herzlich für Ihren jetzigen und zukünftigen Einsatz um die Natur!

Falls Sie öfters Hornissen oder andere Insekten beobachten, können Sie diese und weitere Beobachtungen hier online eintragen: www.nabu-naturgucker.de

So können Ihre Daten für wissenschaftliche Untersuchungen genutzt werden und andere Personen haben die Gelegenheit an Ihren spannenden Beobachtungen mit teilzunehmen. Wir würden uns freuen! So können Sie aktiv in der wissenschaftlichen Insektenforschung mitwirken und somit den Artenschutz unterstützen. Denn nur wenn wir ausreichend Informationen über unsere Insektenwelt haben, können wir diese auch effizient und effektiv schützen! Allerdings können wir Ihre Beobachtung auf NABU-Naturgucker leider nicht händisch selbst eingeben, da wir täglich hunderte Anfragen bekommen. Wir bitten um Verzeihung! Daher wäre es großartig, wenn Sie in Zukunft Ihre Beobachtungen hier eintragen könnten.

Der NABU steht Ihnen bei allen Fragen rund um Natur- und Umweltschutz gerne zur Seite. Wie Sie vielleicht wissen, finanzieren wir unsere Arbeit überwiegend durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Damit wir auch in Zukunft unser Wissen mit Ihnen teilen und uns gemeinsam für den Schutz unserer Natur einsetzen können, freuen wir uns über Ihre Unterstützung – sei es durch eine Mitgliedschaft oder eine Spende:

Mitglied werden – NABU   

Unterstützen Sie mit Ihrer Spende die Arbeit des NABU

Lichtverschmutzung

Um nachtaktiven Tieren und Pflanzen einen natürlichen Lebensraum zu erhalten, möchten wir unsere Gärten dunkler gestalten.

Daher fordern wir euch auf:

Entfernt oder deaktiviert alle Beleuchtungen, die nicht aktiv durch euch genutzt werden.
Dazu zählen insbesondere:

  • LED-Leuchten, die die ganze Nacht über leuchten,

  • fest installierte Lampen, die nicht regelmäßig gebraucht werden.

Denn: Lichtverschmutzung stört den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus von Tieren – wie Insekten, Vögeln, Igeln – und sogar von Pflanzen.

Jeder Lichtpunkt weniger ist ein Gewinn für die Natur!

Mehr Informationen findet ihr hier

Tag des Gartens 2025

Am 7.6.25 fand der Tag des Gartens im Stadtpark Lichtenberg statt.

Wir haben uns mit dem Bezirksverband dort präsentiert und ein Samenquiz veranstaltet. Trotz des schlechten Wetters war es ein voller Erfolg und die Leute haben fasziniert versucht die richtigen Samen den Planzen zuzuordnen.

Tag des Gartens

Unsere Kolonie stellt sich dort auch vor.

Kommt doch auch vorbei und habt einen guten Tag.

 

Pflanzenschutzliche Begehung

Am 28.6. kommt zwischen 11 und 14 der Landesgartenfachberater, Herr Wachmann, zur pflanzenschutzlichen Begehung in unsere Kolonie.

Er macht einen Spaziergang durch die Kolonie und erkennt Pflanzenkrankheiten und erklärt Behandlungsmethoden.

In der Kolonielaube gibt es kleine Erfrischungen und Snacks.

Ihr seit alle eingeladen, daran teilzunehmen.

Illegale Müllentsorgung

Dieser Kühlschrank wurde eventuell von einem Pächter im Veilchenweg entsorgt.

Wir müssen nun für die Entsorgung zahlen.

Kennt jemand vielleicht den Eigentümer des Kühlschranks? Alle Angaben werden anyonym behandelt.

Update 31.1.: Der Kühlschrank wurde heute für €129 entsorgt, vielen Dank an den Gartenfreund, der uns diese Kosten beschert hat!

Termine

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                

Regeln des Bezirksverbandes

Wir haben einmal die verschiedenen Regeln, Beschlüsse und Vorgaben des Bezirksverbandes in ein Dokument zusammengefasst.

Regeln im Bezirksverband der Kleingärtner Schöneberg

Das Dokument wird regelmäßig erweitert und wir wollen es für unsere Arbeit als Vorstand in der Kolonie nutzen.

Es ergänzt unsere Geschäftsordnung und die Pächter sollten sich mit den Regeln vertraut machen.

Mitgliederversammlung

Am Samstag findet unsere Mitgliederversammlung ab 15.00h in der Vereinslaube statt.

Da Neuwahlen sind, bitten wir Euch zahlreich daran teilzunehmen.

Falls Ihr verhindert seit, könnt Ihr gerne einem Nachbarn eine Vollmacht geben, je mehr Stimmen abgegeben werden, desto besser!

Gartenbegehung 23

Wir müssen die Gartenbegehung vom 3.6. auf den 1.7. verschieben.

Wie in den letzten Jahren begehen wir nur Parzellen die wir vorher eingeladen haben.

Ihr braucht also nicht im Garten sein, wenn ihr nicht einen freundlichen Brief von uns bekommen habt.

Wer noch begehen werde möchte, kann sich gerne bei uns melden.